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Gottesdienstzeiten und Informationen über uns und unsere Kirchen

Mehr zur Geschichte der Magdalenenkirche

Schon lange war die alte Dorfkirche im Herzen von Rixdorf für den sonntäglichen Gottesdienstbesuch zu klein geworden. Oft geschah es, dass Gläubige bis auf die Dorfaue, den heutigen Richardplatz, ausweichen mussten. So beschloss die Gemeinde von Deutsch-Rixdorf, sich eine neue, größere Kirche zu bauen. Als im Jahre 1877 endlich ausreichende Mittel für den Kirchbau vorhanden waren, beauftragte die Gemeinde den Architekten Bohl aus Teltow, der später in Danzig wirkte, mit dem Bau einer neuen Kirche an einer der großen Ausfallstraßen in die Mark Brandenburg.

Hier an der Bergstraße, der heutigen Karl-Marx-Straße, hatte sich ein großer Friedhof befunden, der nach der Errichtung neuer Friedhöfe nicht mehr benötigt wurde. Weiterhin als Friedhof genutzt wurden nur die beiden Grundstücke Böhmischer Gottesacker und der heutige Magdalenen-Kirchhof auf beiden Seiten der Kirchgasse. Am 12. Juli 1877 fand die Grundsteinlegung statt und innerhalb von nicht einmal zwei Jahren war die neue Kirche fertig.

Am Dienstag, dem 25. März 1879, wurde die Magdalenenkirche mit einem feierlichen Kirchweihgottesdienst eröffnet und ihrer Bestimmung übergeben. Der Kreisbaumeister Bohl übergab am Portal den Schlüssel Generalsuperintendent Dr. Brückner. Der Rixdorfer Pfarrer Jonas, nach dem später auch die Straße gegenüber der Kirche benannt wurde, öffnete sie. Unter den Klängen von „Unsern Eingang segne Gott“ zog die Gemeinde für den ersten Gottesdienst in ihr neues Gotteshaus ein.

Die Kirche als sichtbares Zentrum der christlichen Gemeinde gibt Zeugnis von der sich ständig wandelnden Geschichte und dem Lebensgefühl der Menschen zu verschiedenen Zeiten. Obwohl unsere Kirche 1984-86 weitgehend nach dem Stand von 1879 wiederhergestellt wurde, können bei aufmerksamer Betrachtung doch die einzelnen Epochen wiedererkannt werden.

Viele Gottesdienste wurden seit der Eröffnung in der Magdalenenkirche gefeiert. Sie war die „Hauptkirche“ von Rixdorf, dem heutigen Altstadtbereich Neuköllns. 1892 wurde das alte Pfarrhaus gebaut und 1958 kam ein modernes Gemeindehaus dazu, das den Bedürfnissen einer Großstadtgemeinde entsprechen sollte. Die unterschiedlichen Vereine und Arbeitsbereiche kamen hier unter: Arbeit mit Kindern und Jugendarbeit sowie Angebote für Erwachsene und ältere Menschen.

1969 wurde an die Kirche eine Kapelle angebaut, in der sich heute noch jeden Freitag um 17:00 Uhr Menschen zur Wochenschlussandacht versammeln. Während der „Offenen Kirche“ haben Vorübergehende die Gelegenheit, die Kirche zu besichtigen und eine Zeit der Ruhe oder des Gebets jenseits der Hektik der Karl-Marx-Straße zu finden.

Natürlich laden wir zu unseren Gottesdiensten an den Sonn- und Feiertagen ein, jeweils um 11:00 Uhr. Höhepunkte sind in jedem Jahr der festlich geschmückte Erntedankaltar und die große Ausstellung „Krippen aus aller Welt“, die jeweils ab dem ersten Advent bis zum Rixdorfer Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende zu sehen ist. Unsere Kirche öffnet die Türen zu unterschiedlichen Veranstaltungen wie Konzerten oder Ausstellungen.

Mehr zum Gebäude der Magdalenenkirche

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