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Text zum Monatsspruch

Aktuelles: Monatsspruch Februar 2019


Ich bin berzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.
 Rmer 8,18

Ist das Trost oder ist das Vertrstung?

Paulus schreibt einen Brief an ihm unbekannte Menschen. Er schreibt nach Rom. Hier ist die Machtzentrale des groen Reiches. Von hier geht die Gewalt aus. Paulus schreibt an Menschen, die, wie er, unter dieser Gewalt leiden. Er will nicht vertrsten, er will vergewissern und strken, denn alles was er in seinem Brief schreibt, ist von der berzeugung geprgt: Nichts, wirklich nichts, kann uns trennen von der Liebe Gottes. (Vers 38+39). Und aus dieser berzeugung heraus kann er das was in der Welt geschieht anders ansehen. Das heit nicht, dass er das Leid kleinredet. Denn das ist ja real. Auch er ist davon immer wieder betroffen. Doch in der Liebe Gottes wei er sich aufgehoben. Und diese ist auch real. Ja, so real, dass sie grer und strker ist, als alles sonstige Erleben.

Liebe Gemeinde, was trgt unseren Glauben? Knnen wir wie Paulus davon so wunderbar schreiben? Oder fllt es uns schwer angesichts dessen was in der Welt und um uns herum geschieht, an die groe Liebe Gottes zu uns Menschen, ja, zu der ganzen Schpfung zu glauben?

Der Monatsspruch inspiriert zu ein paar Fragen fr uns:
1. Was ist meine berzeugung im Glauben. Wie wrde ich es sagen?
2. Welches sind die Leiden dieser Zeit? Und, wie verhalte ich mich als Christ / Christin dem gegenber?
3. Wem oder was gebe ich Gewicht in meinem Leben?
4. Was hoffe ich? Was erhoffe ich? Kann ich da mit der Herrlichkeit etwas anfangen?
5. Wie lebe ich mein Christsein? Wird da etwas offenbart von der Liebe Gottes?


Paulus ist sich sicher, dass die Getauften, also auch wir, Gottes Geist geschenkt bekommen haben und dass sie/wir dadurch erkennen knnen, wo die Liebe Gottes schon jetzt begonnen hat. Er beschreibt es in seinem Brief mit dem Bild einer bevorstehenden Geburt. Da, wo die Wehen schon begonnen haben, da gibt es Schmerz aber auch eine groe Freude und Hoffnung auf das kommende Leben. So leben auch wir in dieser Welt, sagt Paulus. Das, was an Schmerz und Leid passiert ist, ist nicht egal. Ist Gott nicht egal. Gott hat in diese Welt seinen Sohn gesandt. Ganz nah, voller Liebe.

Lassen wir uns davon auch erfllen -
Ihre Christiane Richter



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