Die Initiative Orgelbau informiert Sie auf dieser Seite
über Planung und Verlauf der Orgelrestaurierung in der Magdalenenkirche
und aktuelle Veranstaltungen zur Finanzierung der Restauration
Die Resraurierung der Orgel
wird gefördert mit
Mitteln
der Stiftung Deutsche
Klassenlotterie Berlin
Nur das
Beste
für
Neukölln!
Orgelbauinitiative der Ev. Kirchengemeinde Rixdorf
(Musik und Kultur in Nord-Neukölln)
Unter der Schirmherrhaft
des Bezirksbürgermeisters von Berlin-Neukölln
Heinz Buschkowsky

und unter der Schirmherrschaft
der Superintendentin des Kirchenkreises Neukölln
Viola Kennert
Die Ev. Kirchengemeinde Rixdorf hat in den letzten Jahren mit
Unterstützung des Kirchenkreises Neukölln begonnen,
die Gemeinde zu einem kirchenmusikalischen Zentrum innerhalb
Neuköllns auszubauen. So hat sich unter der Leitung von
Kirchenmusikerin Anke Meyer die Rixdorfer Kantorei in
Qualität, Programm und Größe zu einem
über Neukölln hinaus bekannten und
geschätzten Klangkörper entwickelt. Durch
regelmäßige Aufführungen auch
außerhalb der Kirchen der Gemeinde Rixdorf gelingt es immer
wieder, in Nord-Neukölln einen besonderen kulturellen Akzent
zu setzen. Unter anderem auch mit Unterstützung des
Kulturamtes konnten durch die Kantorei neben der Repertoirepflege Ur-,
Erst- oder auch Wiederaufführungen stattfinden.
Darüber hinaus gehören die Beteiligung an der
Kulturveranstaltung 48 Stunden Neukölln oder eigene
Veranstaltungen wie die zweimal jährlich stattfindende
Klingende Nacht und die Konzerte in der Bethlehemskirche im Rahmen des
Rixdorfer Weihnachtsmarktes zu den Höhepunkten der
Kulturarbeit der Kirchengemeinde.
Leider wird die Orgel in der Magdalenenkirche diesen
Ansprüchen nicht mehr gerecht. Um weiterhin Kirchenmusik und
Konzertveranstaltungen auf hohem Niveau in Nord-Neukölln
darbringen zu können, muss die Orgel restauriert werden.
Das Instrument stammt aus dem Jahr 1879, dem Baujahr der Kirche und ist
von
der damals bedeutendsten Orgelbauwerkstatt in Berlin, Firma Dinse
erbaut worden. Während der beiden Weltkriege wurden
zahlreiche Orgelpfeifen gestohlen, die später ergänzt
oder deren Register umgebaut wurden.
Die Orgel in der Magdalenenkirche
besteht heute aus Schichten der Firmen Dinse 1879 – Sauer
1909 – Walcker 1962 und Stephan 1987.
Jede dieser Firmen
prägte den Klang des Instruments in der jeweiligen Epoche,
wodurch der Gesamtklang des ursprünglich romantischen
Klangbildes abhanden gekommen und vollkommen uneinheitlich ist. Da in
absehbarer Zeit an der Orgel erhebliche weitere Mängel zu
erwarten sind, hat sich die Gemeindeleitung nun für eine
„große“ Lösung entschieden, das
heißt,
das Flicken und sporadische Reparieren sollen zugunsten einer
grundlegenden Orgelerneuerung ausgesetzt werden. Ein aktuelles
Fachgutachten hat die Dringlichkeit der Maßnahme
herausgestellt.
Instrumente der Orgelbaufirmen
Gebrüder Dinse
und Sauer sind unbedingt als schützenswertes Kulturerbe zu
bewerten.
Hinzu kommt, dass das Instrument in einem denkmalgeschützen
Raum steht: Die Magdalenenkirche wurde 1984-86 nach dem
rekonstruierbaren Befund von 1879 restauriert, die ockerfarbene
Ausmalung des Kirchenschiffs entspricht der ursprünglichen
Farbgebung von 1879 und bildet mit dem Orgelprospekt der
Gebrüder Dinse eine Einheit!
Die für die Orgelrestaurierung notwendigen Arbeiten
überfordern jedoch die finanziellen Möglichkeiten der
Kirchengemeinde.
Die Kirchengemeinde Rixdorf hat im vergangenen Jahr
eine Orgelbauinitiative gegründet. Diese übernimmt
nun die Aufgabe, die Gemeinde und die Öffentlichkeit
über das Projekt der Orgelrestaurierung zu informieren und
nach Möglichkeiten für die Einwerbung von Spenden
über die Grenzen der Kirchengemeinde Rixdorf hinaus zu sorgen.
Die Entscheidung
Es begann bei einer
Gemeindekirchenratssitzung
im Februar 2009:
Die Orgel in der Magdalenenkirche ist stark
reparaturbedürftig, was dem
Hörer – durch geschicktes Umspielen der Maroden
Teile – nicht sofort auffallen wird. Mehrere
Orgelsachverständige haben sich darüber ihre Gedanken
gemacht, welche Maßnahmen für diese Orgel
nötig seien und Anke Meyer, die sich als Kantorin um den
Zustand der Orgel sorgt, kommt in unsere Sitzung, um mit uns
über die Orgelzukunft zu beratschlagen.
Die Sachverständigen raten dazu, nicht nur eine Reinigung und
Reparatur der defekten Teile vorzunehmen, die dann auch nicht von Dauer
wäre, sondern die Orgel auf den ursprünglichen
Zustand von 1879 (Dinse) oder 1909 (Sauer)
zurückzuführen. Dieser konzeptionelle Ansatz bedeutet
einen erheblich größeren Kostenaufwand als eine
Überholung, aber sowohl für ein einheitliches
Klangbild als auch für die Haltbarkeit des Instrumentes stellt
er die sinnvollere Maßnahme dar. Diesem Votum
schließt der GKR sich an und nun werden wir einen langen
Atem, wohlwollende Spender und fantasievolle Werbeideen für
die nächsten Jahre brauchen.

Im März gab es eine
Besichtigung und
Anhörung der ALTEN DAME:
Am Freitag, 27. März, 19.15 Uhr – 20.30 Uhr,
Orgelempore der Magdalenenkirche
Es erklären die Situation:
die „Alte Dame“ selber (Orgel von Dinse, Sauer,
Walcker)
der Orgelsachverständige des Kirchenkreises, Dr. Ulrich
Schmiedeke
Kirchenmusikerin Anke Meyer

Am Ende
dieser Veranstaltung wurde die Initiative
Orgelbau
ins Leben gerufen
Wie es weiter ging:
Seit September 2009 öffnen wir an jedem 2. Donnerstag des
Monats
von 15 bis 18 Uhr die Magdalenenkirche als ORGEL-CAFÉ
mit Selbstgebackenem und natürlich LIVE-ORGELMUSIK.
Manchmal schleicht sich auch ein Stück am Flügel ins
Programm…
Das Orgelcafé haben wir zur Sommerpause 2011 erst einmal
ausgesetzt um das Konzept zu überdenken.
Im Oktober 2009 wurde die jährlich in der Magdalenenkirche
stattfindende KLINGENDE
NACHT als Benfizveranstaltung für die
Orgel durchgeführt und gleichzeitig beschlossen, diese zweimal
jährlich zu veranstalten.
Nach der klingenden Nacht im Frühjahr 2011 steht noch kein
weiterer Termin fest
Seit November 2010 können Sie HOT–JAZZ–PLUS–KONZERTE
in der Magdalenenkirche
unter der Schirmherrschaft
von „Hot-Jazz-Festival Berlin“ erleben.
Am 3. Freitag des Monats, ab 19.30 Uhr, mit Pausen und
Getränken
Nächstes Konzert: 18. November 2011
Weitere Konzerte
Aufgrund der vorliegenden Gutachten und Kostenvoranschläge gab
es zwei Orgelfahrten zum Anhören von Referenzorgeln
verschiedener Firmen und Werkstattbesichtigungen. Nach diesen Fahrten
wurde ein Gutachten zum weiteren Vorgehen erstellt.
Jetzt kann es losgehen:
Der Gemeindekirchenrat prüft derzeit zusammen mit der
Initiative Orgelbau die Finanzierung und den Beginn der Restauration in
Absprache mit den ausführenden Firmen.
Da die Restaurierung der Orgel nicht aus den der Gemeinde
zugewiesenen
Steuermittel finanziert werden kann – diese
werden zur Finanzierung des
laufenden Haushalts
benötigt – hoffen der
Gemeindekirchenrat
und die Initiative Orgelbau auf Ihre Mithilfe. Sei es durch Ideen zur
Finanzierung, Ihre Spenden, oder jede andere Unterstützung.
Durchgeführt wird die Restaurierung durch die Firmen:
Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt
Orgelwerkstatt Christian Scheffler
–Haben Sie Fragen oder Anregungen
–Eine Idee zur Finanzierung
–Sie wollen sich an der Finanzierung beteiligen
dann senden Sie bitte eine Nachricht an:
orgel



