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Das Gemeindezentrum Ananias und seine Geschichte

Das Ananias - Gemeindezentrum

Foto der Ananiaskirche am Wilhelm-Busch-Platz

Entstehung

Die Evang. Ananiaskirche in der Wilhelm-Busch-Straße 12 wurde am 1. Advent 1967 eingeweiht. Der größere Teil ihres Gemeindegebietes wurde von der Magdalenen-, der kleinere von der Martin-Luther-Gemeinde abgezweigt. Ihr Bau ist ein Spiegelbild der Gemeindekonzeptionen der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts. Er birgt Kirche und Gemeindehaus unter einem Dach. Der Glockenturm ist zugleich Treppenhaus.

Die Kirche

Der Kirchraum mit beweglichem Mobiliar und einer Orgel vorn im Blickfeld der Gemeinde sowie Faltwänden zu benachbarten Räumen bietet Platz für unterschiedliche Formen des Gottesdienstes sowie für Aufführungen und Feste. Ein Wandkreuz aus vor- und zurückspringenden Steinen versinnbildlicht die sich im Namen Jesu Christi versammelnde Gemeinde.

Der Ursprung des Namens

Auf zwei Relieftafeln hinter dem Altar sind die Geschichten zweier Männer namens Ananias (in neueren Obersetzungen: Hananias) dargestellt: Der eine hatte die Jerusalemer Urgemeinde um einen Teil des versprochenen Erlöses aus dem Verkauf eines Ackers betrogen (Apg. 5,1-11), der andere, ein Christ aus Damaskus, hat dem damaligen Christenverfolger und späteren Völkerapostel Paulus Christus bezeugt, ihn getauft und in die Gemeinde von Damaskus eingeführt (Apg. 9,1-19).

Das Gemeindezentrum

Das Gemeindehaus und der Spielplatz sind Orte für offene und niederschwellige Angebote für christliche und nichtchristliche Kinder aus der Nachbarschaft sowie Projekte für Kinder und Jugendliche, wie z.B. Theaterspiel, Fotokurse, Mädchenprojekt, kreative Umsetzung biblischer Geschichten im Zusammenwirken mit Schulen im Rahmen schulischer Projektwochen oder Kinderbibeltage im Rahmen der Kinder-Kiez-Ökumene. Das Gemeindezentrum birgt außerdem die Halbtagskita "Die Kirchenmäuse".

Gottesdienste und Aktivitäten

Gottesdienst ist außer am letzten Sonntag im Monat an jedem Sonntag und an vielen Feiertagen (seit Juli 2005) um 9.30 Uhr. Reine Wortgottesdienste und Abendmahlsgottesdienste wechseln in der Regel ab. Eine Besonderheit sind "Gottesdienste für alle Generationen", die unter aktiver Mitwirkung von Kinderprojekten, Kinderchorgruppen oder Konfirmanden stattfinden und auch von vielen alleinstehenden Menschen aus der Gemeinde gern besucht werden. Am Reformationstag und am Buß- und Bettag finden regelmäßig Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Schule Neukölln und der Hans-Fallada-Schule statt. In der Adventszeit feiern wir in jedem Jahr einen gemeinsamen Gottesdienst mit der Evang. Brüdergemeine und der Reformierten Bethlehemsgemeinde.