Archiv Monatssprüche 2008
Gedanken zum Monatsspruch FebruarJesus Christus spricht:
Alles, was ihr bittet in eurem Gebet, glaubt nur, dass ihr’s empfangt,so wird’s euch zuteil werden.
Markus 11,24
Liebe Leserinnen und Leser.
Auf Gott ist Verlass.
Wenn
Euer Glaube nur so groß ist wie ein Senfkorn, sagt Jesus,
dann könnt
ihr Berge versetzen. Der „fromme Chaot“ von Adrian
Plass überprüft
diese Aussage mit Hilfe einer Büroklammer. Doch die bewegt
sich nicht
einen Millimeter von der Stelle. Zweifelhafter Glaube? Wenn das schon
mit einer kleinen Büroklammer nicht klappt …
Ist mein Glaube so
kläglich? Gehört der Zweifel zum mensch-lichen
Glauben so unverrück-bar
dazu, dass dieser brüchig und unvollkommen bleibt? Vielleicht.
Aber das
scheint nicht der Knackpunkt zu sein. Denn meinen glauben mache ich
nicht selbst — kann ich gar nicht. Ich darf ihn mir schenken
lassen.
Mit anderen Worten: Die ganze Fülle kommt von Gott, der Glaube
und
seine Erfüllung. Darin liegt wohl die
größte Herausforderung für uns
Menschen. Nicht ich, sondern er, Gott, macht.
In einem
gesellschaftlichen Umfeld, das täglich die Gewinnmaximierung
an höchste
(gottgleiche?!) Stelle setzt, ist es wahrhaft anstrengend, nichts zu
tun, einfach offen zu sein, bereit zu sein, zu empfangen,
entgegenzunehmen. Kurz gesagt: Mich beschenken zu lassen. Mit nicht
weniger als „Leben“.
Dann ist der Glaube eine Lebenskraft.
Voller göttlicher Vitalstoffe, könnte man sagen.
Einfach Le-ben pur.
Das Einzige, was ich brauche, um mit dieser Lebenskraft in Kontakt zu
kommen, ist Zeit und die geschenkte Fähigkeit, mich selbst
nicht so
wichtig zu nehmen. Sondern mich auf den zu verlassen, der mir das Leben
gegeben hat und der weiß, was ich brauche.
Es grüßt Sie herzlich,
Nyree Heckmann



