Archiv Monatssprüche 2006
Monatsspruch April 2006:
Jesus ist die Versöhnung für unsere Sünden,
nicht allein aber für die unseren,
sondern auch für die der ganzen Welt. 1. Johannes 2,2
Liebe Gemeinde,
unser Monatsvers erinnert mich an die Liedstrophe
Wir stolzen Menschenkinder sind eitel arme Sünder
und wissen gar nicht viel.
Wir spinnen Luftgespinste und suchen viele Künste
und kommen weiter von dem Ziel.
aus: „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius
Wir Menschen haben schnell für alles Erklärungen, wir tun uns schwer,
unsere Verfehlungen einzugestehen. Aber, Gott sei Dank, ist Jesus
Christus die Versöhnung.
Im Vaterunser beten wir „... und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir
vergeben unseren Schuldigern“. Es fällt uns schon schwer, unsere Schuld
einzugestehen, aber noch viel schwerer, unsern Schuldigern zu vergeben.
Aber dafür ist Christus gestorben und auferstanden: als ...
Versöhnung für unsere Sünden ... und ... für die der ganzen Welt.
Gott ist zu uns gekommen, um uns mit sich zu versöhnen. Nicht unser
Verdienst ist es, sondern allein seine Gnade. Darum auch sind wir
aufgerufen, uns untereinander zu versöhnen, denn Christus spricht:
Ein Beispiel habe ich euch gegeben, daß ihr tut, wie ich euch
getan habe. (Johannes 13,15).
Gott ist zu uns gekommen und hat unser Leben gelebt mit allen Höhen
und Tiefen. Er will an unserer Seite sein in guten wie in bösen Tagen.
In einem Choral heißt es
Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
Hochgelobt sei der erbarmende Gott,
der uns den Ursprung des Segens gegeben;
dieser verschlinget Fluch, Jammer und Tod.
Selig, die ihm sich beständig ergeben!
Jesus ist kommen, die Ursach zum Leben.
aus: „Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude!“
von Johann Ludwig Konrad Allendorf
Eine gesegnete Passionszeit und eine gesegnete Osterzeit
wünscht Ihnen Ihr Günter Zante



