Archiv Monatssprüche 2006
Jahreslosung 2006:
Gott spricht: „Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht.“
Josua 1,5 b
Liebe Gemeinde,
Jahreswechsel
- der Blick zurück auf die vergangenen 12 Monate, die viele
einschneidende Veränderungen brachten, nicht nur politischer Art
in unserem Lande, sondern auch in kirchlichen Bereichen, besonders in
unserer Region.
Es waren 12 Monate mit grundsätzlichen Entscheidungen, auf die jetzt eine Umsetzung in den Alltag nachfolgen muß.
Vor jedem Neubeginn - sei es im Beruf, im persönlichen Leben oder im Wechsel der Zeiten - pflegen wir uns viel vorzunehmen:
Wir brauchen gute Vorsätze, Konzepte - kurz ein Ziel, auf das wir zugehen können.
Dann
beginnt die Wirklichkeit. Unter den Mühseligkeiten des Alltags
fangen meistens die guten Vorsätze an zu bröckeln. Wir
Menschen geben uns leicht mit großen - auch frommen -
Erkenntnissen zufrieden. Den mühsamen Weg dorthin bedenken wir
fast nie.
Doch auf den Weg kommt es an, auf dem Weg zeigt es sich, was von unseren Vorhaben, Plänen und Idealen bleibt.
Die Jahreslosung für 2006 ist dabei ein guter hoffnungsvoller Beitrag.
Gott spricht uns förmlich an: „Macht weiter, ich helfe euch, ich lasse euch nicht fallen.“
Das ist eine Verheißung und was für eine Hoffnung.
Über
40 Jahre wanderte das Gottesvolk durch die Wüste. Die Menschen
haben Gottes Begleitung und Bewahrung erfahren; sie können auf die
Geschichte mit dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zurück
blicken. Sie wissen, dass Gott sie bewahrt hat.
Ähnlich geht es uns im Blick auf das neue Jahr. Was wird sein? Was wird es uns bringen?
Für
ein neues Jahr war und ist es immer ein guter Brauch, es unter ein Wort
aus der Heiligen Schrift zu stellen. Wir hoffen vor einem neuen
Aufbruch auf den Zuspruch Gottes: „Ich lasse dich nicht fallen
und verlasse dich nicht.“
Den vielen Schwierigkeiten im Alltag zum Trotz: Wir hoffen - es bleibt dabei - wir haben Hoffnung und vertrauen auf Gott.
Ihr Günter Linn



